Golf News



TUI: Viele Neuheiten

Hannover (ta). Mit einem deutlich erweiterten Programm startet TUI in den Golfwinter. Auf Mallorca haben die Hannoveraner das Hotel Delta im Süden der Insel in den Katalog aufgenommen. Neu im Programm an der Costa del Sol ist das Fuerte Marbella in Marbella. Das Hotel bietet ein günstiges Greenfee- Paket inklusive Mietwagen und fünf Runden an. Auf der Kanareninsel Fuerteventura hat das Ferienörtchen Las Playitas nun einen Golfplatz. Von November an sind 18 Löcher bespielbar. Für Djerba bietet TUI die Rundreise "Wüstenerlebnis & Golfoase" an. Während einer zweitägigen Tour geht es durch die südliche Steinwüste Tunesiens bis nach Tozeur. Ebenfalls neu im Djerba- Programm ist der Club Magic Life Penelope Beach Imperial. Im ägyptischen Hurghada wird für alle Hotels in Makadi erstmals ein Greenfee-Paket angeboten, in dem der Platz Makadi Golf mit anderen Plätzen durch Transfers verbunden ist. In den Paketen sind Runden in Soma Bay Golf und El Gouna Golf eingebunden. Der Bus bringt die Golfer pünktlich zur Startzeit und holt sie wieder ab.


Aldiana: Golfen mit den Gofus

Oberursel (ta). Im spanischen Aldiana Alcaidesa golfen die Gäste vom 15. bis 22. November für einen guten Zweck. Beim Aldiana "Wonti" Golfcup spielen die Gäste mit den Gofus (golfspielende Fußballer). Diese unterstützten Kinder und Jugendliche. An vier Tagen wird auf den Plätzen in der Nähe des Clubs gespielt. Am spielfreien Tag steht die Talkshow "Wontis Steilpass" mit Jörg Wontorra auf dem Programm. Der einwöchige Aufenthalt mit Flug und Transfer kostet ab 854 Euro pro Person, das Turnierpaket zusätzlich 550 Euro pro Person. Die Teilnehmerzahl ist auf 40 begrenzt, die Clubvorgabe 54 Voraussetzung.


Airtours golft auf Bermuda

Berlin (ta). Im Airtours-Programm "Erlebnis Golf" bündelt der Luxusreiseveranstalter die seinem Klientel genehmen Angebote. Neu im Winterprogramm sind unter anderem die Bermuda-Inseln und Fuerteventura. Auf den Bermuda-Inseln wurde das Fairmont Southampton ins Programm genommen. Es liegt auf einem Hügel und bietet einen Blick auf die schönsten Bermuda-Strände (Pink Beaches). Auf der spanischen Insel Fuerteventura können Airtours- Gäste nun im Elba Palace & Golf Resort nächtigen. Es liegt direkt neben dem 18-Loch-Golfplatz in der Fuerteventura Golfclub-Anlage. In einigen Zielgebieten erhalten Airtours- Gäste exklusiv ausgewählte Startzeiten, in anderen werden keine Greenfees berechnet. Erstmals sind auch wieder Kleingruppen mit ausgewählten Partnern im Angebot. Dies gilt für Gruppen ab sechs Vollzahlern, mit Pro oder teilweise auch mit Spielführer.


Sardinien: Vier Plätze für Golfer

Frankfurt (ta). Golf-Fans können sich auf Sardinien auf vier unterschiedlichen Plätzen austoben. Zu den schönsten 20 Plätzen Italiens gehört der 18-Loch-Golfplatz Is Arenas Golf & Country Club. Der ganzjährig geöffnete Platz begeistert die Spieler unter anderem mit seinen Sanddünen. Neben dem Par- 72-Platz gibt es eine Driving-Range mit 40 Abschlägen sowie einen Drei-Loch-Übungsplatz. Ganzjährig geöffnet ist auch der Club Is Molas. Der 27-Loch-Platz eignet sich gleichermaßen für Anfänger und Profis. Wer am liebsten auf Plätzen spielt, die von bekannten Golfplatz-Architekten designt wurden, schlägt im Pevero Golf Club ab. Der 18-Loch-Platz wurde von Robert Trent Jones gestaltet. Platz Nummer vier auf der italienischen Mittelmeerinsel ist der Puntaldia Golf Club mit neun Löchern. Buchbar sind die Plätze und Hotels über den Sardinien-Spezialisten Oscar Reisen. Weitere Informationen sind im Internet unter der Adresse www.oscarreisen.de oder unter der Rufnummer 08 21 / 5 09 55 50 erhältlich.


Robinson mit neuer Turnierserie

Hannover (ta). Die größte Neuigkeit beim Clubreiseanbieter ist die Robinson Golf Team Trophy, bestehend aus einer Serie von fünf Qualifikationsturnieren und einem Finale im Robinson Club Fleesensee in Mecklenburg-Vorpommern. Im Winter 2009/2010 werden die ersten zwei Turniere in den Anlagen Quinta da Ria in Portugal und Soma Bay in Ägypten gespielt. Im Sommer 2010 folgen Turniere in den Clubs Nobilis in der Türkei, in Agadir in Marokko und in Lyttos Beach in Griechenland. Bei jedem Turnier qualifizieren sich die beste Brutto-Spielerin, der beste Brutto-Spieler sowie der Netto- Sieger (Gesamtwertung), die dann als Team beim Finale im Oktober 2010 starten. Hier spielen die Teams aus den jeweiligen Ländern Portugal, Ägypten, Türkei, Marokko und Griechenland an zwei Turniertagen den ersten Sieger der Robinson Golf Team Trophy aus. Jedes Qualifikationsturnier steht unter der Schirmherrschaft eines Prominenten, der "sein" Team als Kapitän beim Finale begleitet.

Im Urlaub Platzreife erlangen?

Reisebüros sollten sich genau über Schulungsangebote informieren

Frankfurt. Da steht Ärger ins Haus: wenn der Prospekt die "garantierte Platzreife" während des Auslandsurlaubs verspricht und verschweigt, dass dieses golferische "Reifezeugnis" keineswegs den sofortigen Zutritt auf deutsche Golfplätze gewährt. Stürmt dann der Kunde, der sich gerade eine Abfuhr beim heimischen Golfclub geholt hat, ins Reisebüro und beklagt die Beratungsqualität, ist diplomatisches Geschick gefragt. Was steckt eigentlich hinter der "Platzreife", auch "Platzerlaubnis" genannt? Sie ist eine deutsche Erfindung, für die es keinen englischen Begriff gibt. Versuchen Sie mal, einem Schotten oder US-Golfer zu erklären, warum der Deutsche Golfverband (DGV) für Turnierteilnehmer eine Art Führerschein vorschreibt. Kurios genug ist, dass selbst in Deutschland viele Clubs die DGV Platzreife nicht anerkennen, sondern vorschreiben, dass die Anwärter diese auf dem hauseigenen Platz absolvieren. Geldschneiderei oder Futterneid auf die Urlaubsgolfschulen? Tatsache ist, dass die deutschen Anbieter von Golfschulungen im Ausland fast ausnahmslos mit zertifizierten Golfschulen zusammenarbeiten. In den Katalogen, wie beispielsweise im Golfkatalog von Dertour, tauchen häufig die beiden Namen "Golfschule AMP"und die "German Golf Academy" auf. Und wie sieht es mit dem Garantieversprechen aus, die Platzreife auf jeden Fall mit nach Hause nehmen zu können? Wenn es eine Schulung nach den Regeln des DGV ist, gibt es auch Prüfungen ? und eben auch Anfänger, die beim ersten Versuch dabei scheitern können. Thomas Grünewald, Golfdirektor von Aldiana: "Von 732 PE-Prüfungen im vergangenen Jahr sind 36 nicht sofort bestanden worden." Die Reisebüros sind auch deshalb gut beraten, das Schulungsangebot der Golf - reiseveranstalter zu studieren, weil sich die Nachfrage danach gut hält. Es gibt noch eine andere Empfehlung, die Golfeinsteigern helfen kann: Um die Frage der Anerkennung der Platzreifebescheinigung aus dem Urlaub zu vermeiden, haben viele Golfreiseveranstalter einen eigenen Heimatclub, der für vergleichbar günstige Gebühren eine Mitgliedschaft anbietet. Der Haken dabei ist, dass sich mit dieser Mitgliedschaft auch auf anderen Golfplätzen im In- und Ausland spielen lässt. Da diese aber als so genannte Fernmitgliedschaft angesehen wird, erheben einige Golfclubs dann einen Zuschlag auf die Greenfee. Aller Anfang ist eben schwer.

Hein Vogel


Gran Canaria: Gemeinsames Marketing

Las Palmas (hev). Die Golfer wissen es längst: Nach etwas mehr als vier Flugstunden und kurzem Transfer hat man auf Gran Canaria eine Alternative zum schmuddeligen Golfwinter in Deutschland. Den Verantwortlichen im Fremdenverkehrsamt der Insel reicht das aber nicht. Sie wollen verstärkt für die Insel als Golfdestination werben. Pablo Llinares, der diese Initiative leitet, hat eine klare Zielsetzung: "Wir wollen die Anzahl an Touristen, die Golf spielen, sowie die Anzahl der Golfplätze erhöhen." Die Gran Canaria Golf Association wurde vor acht Jahren von einem privaten Unternehmer gegründet, der selbst einen Golfplatz betreibt. Dem Projekt schlossen sich das Fremdenverkehrsamt sowie der Stadtrat von Gran Canaria an. Zunächst wurden drei Golfplätze mit dem Ziel gebaut, Gran Canaria als Destination attraktiver zu machen. Inzwischen sind es zehn Plätze, die sich im Radius von 50 Kilometern sammeln. Sieben davon sind 18-Loch-Plätze. Hinzu kommen drei öffentliche Kurzplätze für "Pitch and Putts". Darunter ist auch Spaniens ältester Golfplatz, der "Real Club de Golf de Las Palmas", der 1891 eingeweiht wurde. Vor allem dieses konzentrierte Angebot wird von Golfliebhabern geschätzt. Denn das erlaubt ihnen, wie auf einer Golf-Safari das Spielen mit anderen Aktivitäten zu kombinieren. Neben den Golfplatzbetreibern sind 24 Hotels und Resorts sowie acht Anbieter von Apartments und Bungalows der Initiative angeschlossen. Mehr Informationen gibt es unter www.grancanariagolf.com.

Golfclubs von Gran Canaria: Real Club de Golf de Las Palmas, Oasis Golf Club, El Cortijo Club de Campo, Maspalomas Golf, Meloneras Golf, Salobre Golf & Resort, Anfi Tauro Golf und Anfi Tauro Golf Pitch & Putt.

FTI: Package für El Gouna

München (ta). Auch im Winter gibt es bei FTI das Golf-Package für El Gouna. Angeboten wird der 18-Loch-Championship-Golfplatz im Desert-Course-Design. Im Angebot inbegriffen ist eine Woche in der Fünf-Sterne-Anlage Steigenberger Golf Resort mit Halbpension und Flug sowie ein Golfpaket inklusive Greenfees für fünf Runden á neun Löcher (alternativ drei Runden mit je 18 Löchern). Auf Wunsch übernimmt FTI auch die Reservierung der Abschlagzeiten in El Gouna. Ein Highlight des Golfplatzes, der als umweltfreundlichster Ägyptens gilt, ist die Aqua Driving Range mit ihren 30 Abschlagplätzen: Die anzuspielenden Greens sind schwimmende Inseln auf der Lagune.

Platzreife im Dschungel

Im Asien-Urlaub auf Borneo schnell mal Golfen lernen - geht das?

Sabah. "Mehr Schwung, kürzer fassen!", letzte Instruktionen, ein kurzes Plopp und der Ball fliegt in hohem Bogen über den Teich und scheucht einige Kormorane auf. Links davon glitzert die Lagune in der Sonne, hinter dem Hügel rauscht die Brandung, zwei Krokodile sonnen sich auf einer Sandbank im Fluss. Immer präsent, ragt im Hintergrund der Mount Kinabalu am Horizont auf. Kitschig-schön wie eine 70er-Jahre-Fototapete. Aber, und das ist das Unschlagbare: Dieses Bild ist echt und jeden Morgen am Golfplatz des Dalit Bay Golf & Country Clubs in Sabah zu sehen. Bleibt die Frage: Kann man hier im Urlaub schnell mal Golfen lernen? Von Deutschland aus lässt sich die Frage nur schwer beantworten, je weiter sich der potenzielle Sportler ins Ausland wagt, desto dünner werden die Auskünfte. Einen Versuch ist es allemal wert, denn Malaysia mit seinen zahllosen prämierten und vor allem landschaftlich reizvollen Golfplätzen scheint prädestiniert dazu. Außerdem: Der Satz "Ich habe meine Platzreife in Borneo gemacht" klingt so cool, wie Golf überhaupt nur sein kann. In der Realität ist alles ganz einfach: Ein Lehrer ist schnell gefunden, die Ausrüstung gibt es leihweise vom Club. Von der ersten Stunde an findet der Unterricht draußen statt, auf der Driving Range am See. Neuankömmlinge legen den Unterricht daher in die frühen Morgenstunden, bevor sie der Sonnenbrand niederstreckt. Nach rund zehn Tagen gibt es das Proficiency Certificate, das, so der Golflehrer Neil Douglas, "in der Regel in deutschen Golfclubs als Platzreife anerkannt wird". Und der Brite muss es wissen, schließlich unterrichtet er seit vielen Jahren in Asien und unterhält seit 2006 mit der Pacific Golf Academy eine eigene Golfschule auf Borneo. Das Fazit: Aus finanzieller Sicht lohnt es sich nur bedingt, ins Ausland zu gehen. Die Kurskosten bewegen sich auf dem Niveau eines deutschen Landclubs. Die angegliederten Fünf- Sterne-Hotels sind freilich erheblich günstiger als in Europa. Und mit zwei Stunden Unterricht am Tag ist es für den Anfang getan. Den Rest des Tages heißt es am Strand liegen oder durch den Dschungel touren. Ein kleines Problem gibt es dennoch, räumt Douglas ein: "Wer hier das Golfen lernt, hat die allerschönsten Plätze der Welt schon hinter sich. Da ist es manchmal gar nicht mehr so einfach, sich für die vergleichsweise schlichten Anlagen in Europa zu begeistern!" Françoise Hauser

China bietet eine Vielzahl an spektakulären Plätzen

Hamburg (hev). Golfen und China? Das scheint auf den ersten Blick nicht zu passen. Hier eine Sportart, die nach wie vor bei vielen Zeitgenossen als höchst elitär und snobistisch gilt; dort ein Land, das trotz des Wirtschaftswunders weiterhin kommunistischen Ideologien folgt. Gleichwohl geht man in der Volksrepublik auch mit dieser scheinbaren Diskrepanz pragmatisch um. Denn: Wo ein Markt ist, findet sich auch ein Weg. Golf kann im Reich der Mitte zwar nicht auf eine lange Tradition zurückblicken, dennoch lassen Qualität und Anspruch der Anlagen keine Wünsche offen. So entstanden in den vergangenen zehn Jahren allein in und um Shanghai mehr als 16 spektakuläre Golfplätze. Dabei überrascht es nicht, dass bei den Planungen nur Profis wie Golfplatzarchitekt Ronald Fream oder Golflegende Jack Nicklaus am Werk waren. Für Mang Chen, Chef von China Holidays, ist das Land eine der außergewöhnlichsten Destinationen für diese Sportart. "Chinas Golfplätze verfügen über ein Höchstmaß an individuellem Design, sind hervorragend gepflegt und anspruchsvoll zu spielen", so der begeisterte Hobbygolfer. Der Service übertreffe den in Europa gebotenen in puncto Qualität und Umfang häufig um ein Vielfaches. Lohnt sich denn die weite Reise? "Auf jeden Fall", ist Chen überzeugt. Für Golfspieler sei es immer interessant, in exotischen Destinationen und auf außergewöhnlichen Plätzen zu spielen. Und daran gebe es in China mittlerweile keinen Mangel. Auch lasse sich ein Golf-Anschlussprogramm hervorragend mit einer klassischen Rundreise kombinieren. Inzwischen würden zunehmend auch individuell geschneiderte Golfpakete vom Markt gefordert, berichtet der Veranstalter.

Dertour-Gäste reisen zum Turnier nach Mauritius

Frankfurt (ta). Neu im Winterkatalog für Golfreisen von Dertour sind Gruppenreisen nach Portugal und Zypern, die zu festen Terminen buchbar sind und "preislich attraktiv kalkuliert wurden". Ebenfalls neu ist die Turnierreise nach Mauritius, die vom 22. bis 29. November auf die Insel im Indischen Ozean führt und drei Turnierrunden auf dem hoteleigenen Golfplatz des Hotels Le Touessrok sowie eine Runde auf dem Golfplatz Anahita beinhaltet. Am turnierfreien Tag können die Gäste auf dem Hotelgolfplatz oder anderen Plätzen in der Umgebung Golf spielen. Im aktuellen Winterkatalog sind auf 156 Seiten insgesamt 219 Golfplätze und 148 Hotels in 12 Ländern zusammengefasst. Flug, Hotel und Mietwagen sind wahlweise mit oder ohne Golf individuell buchbar.

Golfen mit Promistatus
Dominikanische Republik: Die Topplätze ziehen immer mehr
deutsche Golftouristen an – 30 Greens zur Auswahl

Frankfurt. Bill Clinton war hier, George Bush auch und viele Promis aus der ganzen Welt ebenfalls. Für Golfspieler gilt die Dominikanische Republik als die beste Golfdestination der Karibik. Inzwischen gibt es über 30 Greens, die ganzjährig geöffnet sind. Golfen mit ein wenig Promigefühl steht auch bei den deutschen Spielern offensichtlich ganz oben ? vor allem im Winter. Zwischen den Angeboten von etwa dreißig deutschen Veranstaltern, Vollsortimentern wie Spezialisten, können sie mittlerweile wählen. Im Rahmen des diesjährigen International Golf Travel Market (IGTM) in Malaga haben Veranstalter aus aller Welt die Dominikanische Republik zum "besten Golfreiseziel in Lateinamerika und der Karibik" gewählt. Es sind nicht allein die angenehmen Temperaturen, die üppige Vegetation und Golfplätze mit Blick auf das Meer oder nahe am tropischen Urwald, welche diese Destination so beliebt machen, es gibt auch ganz handfeste Vorteile für Anfänger und Gelegenheitsspieler. Anders als andere Golfdestinationen, die Spieler nur mit einem bestimmten Handicap auf die Plätze lassen, bitten die karibischen Golfplatzbetreiber auch weniger erfahrene Golfer an den Abschlag. Das gilt selbstverständlich nicht für offizielle Turniere. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass die Entwicklung als Golfdestination, die in der Region von Casa de Campo in den 60er Jahren ihren Anfang nahm, auch in aktuell schwierigen Zeiten nicht aufgehalten wird. Auch aus Deutschland ist die Nachfrage nach Golfreisen stabil, heißt es von offizieller Seite. Jeder ambitionierte Golfer hat "seine" ganz speziellen Golfplätze im Sinn, die er entweder noch nicht bespielt hat oder zu den ganz persön - lichen Favoriten zählt. Für viele gehört der berühmte Golfplatz Faldo Legacy Course im Resort Roco Ki dazu, der erst im Herbst 2008 von der Vereinigung Britischer Reisebüros (ABTA) zum zweitbesten Golfprojekt im Jahr 2008 ernannt wurde. Ein anderer Platz auf der Hitliste auch prominenter Spieler wie Ivan Lendl oder Michael Gorbatschow ? wer hätte es gedacht ? ist der "Teeth of the Dog", der nicht wegen seines Namens so berühmt ist, sondern wegen seiner idealen Lage direkt am Meer. Von der Qualität des "Teeth of the Dog" können sich die Gewinner des Dominican Golf Cups 2009 demnächst selbst überzeugen. Für diese Turnierserie fiel der Startschuss am 30. August in München und wird mit insgesamt fünf vorgabewirksamen Qualifikationsturnieren ausgespielt. Initiator und Veranstalter der Turnierserie, die für alle Golfspieler offen steht, ist das Fremdenverkehrsamt der Dominikanischen Republik.

Hein Vogel

Ambitionierte Pläne
Tunesien will mindestens zwei Golfanlagen in allen Regionen des Landes

Frankfurt. Geht es nach Naceur Mani, soll Tunesien bald das ideale Ziel für Golfer sein. Das klingt nach Marketing- Plattitüde, doch der Direktor des Tunesischen Fremdenverkehrsamtes in Frankfurt hat überzeugende Argumente. In nächster Nähe zu Europa gelegen, bietet Tunesien das ganze Jahr über ein mildes Klima und außergewöhnlich viele Sonnentage. Unter zehn großen Golfplätzen haben die Gäste zurzeit die Auswahl, und das in ganz unterschiedlichen Landschaften, die die Vielseitigkeit des Landes unterstreichen. In Tabarka reicht der Golfplatz weit über die felsige, von Wäldern umsäumte Küste Tunesiens bis ans Meer heran. An der Ostküste gibt es gar fünf Golfplätze mit ins - gesamt sieben 18-Loch-Parcours. Diese bieten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Der Zauber des Südens offenbart sich allen, die sich für die Insel Djerba oder die Oasenstadt Tozeur entscheiden. Der jüngste, erst im April eröffnete Platz ist The Resicende Tunis. Die älteste Anlage dagegen entstand schon 1927: Golf de Carthage. Dazwischen liegt eine Entwicklung, mit der sich Tunesien langsam, aber zielgerichtet als begehrte Golfdestination etablieren will. "Wir haben zwar schon einen stetigen Anteil an Golfspielern unter den Gästen, aber es sollen noch mehr werden", erklärt Mani. Weitere fünf Golfplätze seien in Planung und würden auch "mit Sicherheit" bis 2015 gebaut. Ziel ist, in jeder touristischen Region Tunesiens mindestens zwei Golfplätze zu haben. "Wir wollen eine echte Golfdestination werden", erklärt der Deutschland- Werber das Vorhaben und verheimlicht nicht, dass er dabei vor allem die zahlungskräftige Klientel im Blick hat. Mit insgesamt über einer halben Million Gästen aus Deutschland dürfte der Anteil an Golfspielern im Vergleich mit Golfern aus anderen europäischen Ländern die erste Position halten. Wie viel Golfer es genau sind, lässt sich nach Angeban Manis nicht sagen, weil viele Gäste einen "ganz normalen Pauschalurlaub" buchten, aber vor Ort auf ihr Hobby nicht verzichteten. Damit es mit der Sympathie der deutschen Golfer auch so bleibt, zeigt Mani, der selbst kein Golf spielt, deutliche Präsenz bei Fachmessen und Golf-Events.

Hein Vogel

Olimar: Gruppenreise nach Brasilien

Köln (ta). Der neue Jahreskatalog "Golf für Genießer" von Olimar bietet das bisher umfangreichste Angebot des Spezialisten in Portugal, Andalusien, Mallorca, Teneriffa, Norditalien, Zypern und Brasilien. Das Türkei-Programm ist buchbar unter www.olimar.com/golf. Neu ist die Sonderreise in die Toskana "Weine, Wellness, Golfgenuss" mit Unterkunft im Vier-Sterne-Hotel Grotta Giusti Terme und vier Greenfees auf Montecatini und Ugolino, Weinprobe und Wellness-Anwendungen. Auf der zehntägigen geführten Golfgruppenreise durch Brasilien Ende Februar 2010 sind fünf Golf - tage auf Topplätzen in den Regionen Salvador, Iguassu und Rio eingeplant. Wer sich auf internationalen Events messen möchte, kann das auf den Golfturnierreisen in Portugal und Zypern tun (Termine: November bis Februar 2010).

Thomas Cook: Thailand neu

Oberursel (ta). Neues Ziel im Golf - reisenkatalog von Thomas Cook Reisen ist Thailand. Das Land ist mit Hotels in Hua Hin, Cham Am, Phuket, Koh Samui und Bangkok vertreten. Insgesamt stehen 83 Hotels und Resorts in 11 Ländern zur Wahl, 18 davon sind erstmals im Programm. Dazu zählt das Vincci Resort an der Costa de la Luz. Zu den weiteren Neuerungen gehört das Angebot "All you can play" im Dezember und Januar auf dem Golfplatz Novo Sancti Petri für Gäste des Iberostar Andalucia Playa. Hinter "Greenfee unlimited" stecken vorausbuchbare Pakete für Golfplätze an der Costa del Sol und auf Madeira.

Nachrichten

LTI
Bei einer Buchung über ITS oder Jahn Reisen bekommen Gäste des LTI-Agadir Beach Club die Greenfee auf dem Golfplatz Royal Golf Agadir geschenkt. Er ist nicht sehr stark frequentiert und somit besonders für Anfänger und Spieler mit etwas höherem Handicap (Platz - reife bis etwa 28) geeignet.

Air Berlin
Die Airline hat ihr Angebot an Nonstop-Flügen in das südspanische Jerez de la Frontera zum Winter 2009/2010 ausgebaut. Vom 2. November an geht es von drei deutschen Städten in das Golferparadies. Zusätzlich bestehen aus 17 deutschen Städten Umsteigeverbindungen über Palma de Mallorca nach Jerez. Das Golfgepäck fliegt bis zu einem Gewicht von 30 Kilogramm kostenlos mit.

Mauritius
Vom 1. November an sind die ersten beiden Golfrunden für Gäste des Sugar Beach und des La Pirogue kostenfrei. Gäste im Sugar Beach Hotel, die in einem Superior Zimmer logieren und mindestens fünf Nächte bleiben, spielen sogar dreimal umsonst. Für weitere Golfrunden fällt eine Greenfee von 55 Euro an.

TUI
Gäste des Iberotel Fleesensee können vom 3. bis zum 5. Oktober beim Golfturnier Land Fleesensee Pro Am mit professionellen Golflehrern in einem Team spielen. Die Urlauber der neuen Anlage von TUI Hotels & Resorts spielen auf dem Scandinavian Course des Golf & Country Club Fleesensee.

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